Bony stellt eine Falle , livre ebook

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Für zwei mysteriöse Mode gibt es offensichtlich kein Motiv.

Inspektor Napoleon Bonaparte, der berühmte Bony, ermittelt in diesem Fall als Tramp verkleidet. Da versetzt ein neuer Mordversuch die Leute von Carie in Angst und Schrecken.

Bony stellt dem Würger eine Falle - mit dem vermeintlichen Mörder als Köder…
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Date de parution

01 avril 2023

Nombre de lectures

0

EAN13

9781922698926

Langue

German, Middle High (ca.1050-1500)

ARTHUR W. UPFIELD
Bony stellt eine Falle
WINDS OF EVIL

Aus dem Englischen übertragen von Heinz Otto

ETT IMPRINT
Exile Bay

This corrected German language edition published by ETT Imprint 2023.
First published 1937
First electronic edition published by ETT Imprint in 2013
First published by ETT Imprint 2018. Reprinted 2019.
Corrected edition 2020.
First published in Germany by Wilhelm Goldman Verlag 1961
Original translation by Heinz Otto
This book is copyright. Apart from any fair dealing for the
purposes of private study, research, criticism or review, as
permitted under the Copyright Act, no part may be reproduced by
any process without written permission. Inquiries should be
addressed to the publishers.

ETT IMPRINT & www.arthurupfield.com
PO Box R1906,
Royal Exchange
NSW 1225 Australia
First published 1937.

Copyright © William Upfield 2018, 2023
The Publisher would like to acknowledge Gisela Knies for her extensive help in preparing this edition.
ISBN 978-1-922698-91-9




1
Es war eine sturmdurchtoste Hölle, durch die der Mann, der sich Joe Fisher nannte, nordwärts nach dem kleinen Städtchen Carie im äußersten Westen von Neusüdwales marschierte.
Irgendwo im westlichen Australien lag die Geburtsstätte dieses Sturmes, der den Sand der weiten Wüsten hochaufwehte und ostwärts in die Flußniederungen Neusüdwales, sogar bis zu den Blauen Bergen und dem fernen Pazifik trug.

Fisher mußte oft die Augen schließen und sich blind vorwärts tasten, trotzdem sah er immer die weite, baumlose Ebene, die er überquerte, genau vor sich - diese Ebene, die nichts anderem als dem niedrigen Salzdornbusch Nahrung bot. Die Straße, der er folgte, konnte er etwa sechs Meter weit erkennen. Zu seiner Linken verlief ein Grenzzaun aus Maschendraht, gegen den der Sturm abgestorbene Stachelgrasbüschel geweht hatte, die einen hohen Wall bildeten.
Schließlich traf Fisher auf einen Tramp. Er fand ihn im Windschatten eines Blaubusches damit beschäftigt, in seinem kleinen Kessel Wasser zu kochen.
Bei Fishers plötzlichem Erscheinen sprang er erschrocken auf die Füße.
»Guten Tag!« rief Fisher. »Haben Sie etwas dagegen, wenn ich meinen alten Kessel mit über Ihr Feuer hänge?«
Der alte Mann reckte sich und seufzte erleichtert auf.
»Nur zu«, erwiderte er mürrisch. »Wohin wollen Sie denn heute noch?«
»Bis kurz vor Carie«, erwiderte Fisher. »Zum Nogga Creek.
Es ist doch Wasser im Catfish Hole, oder?«
Sie hatten sich·im Schutz des Blaubusches auf ihre Bündel niedergesetzt.

Bei der Erwähnung des Nogga Creek und des Catfish Hole schien der alte Mann zu erstarren, dann beugte er sich vor und musterte den anderen.
»Hm, im Catfish Hole soll Wasser sein, wie ich gehört habe«, entgegnete er auffallend bedächtig. »Sie sind fremd hier in der Gegend?«
»Ich war noch nie hier«, gestand Fisher.
»Aber Sie haben doch wohl gehört, was sich in der Gegend von Carie tut?«
Das Wasser im Kessel des Alten begann zu kochen. Der Mann warf Teeblätter hinein und nahm den Kessel vom Feuer.
»Hm - nein.«
»Sie haben nichts gehört? Na, dann will ich's Ihnen sagen. Nach dem, was im Gebiet von Carie passiert ist, würde ich um nichts in der Welt am Catfish Hole kampieren.«
»Was ist los mit diesem Wasserloch?«
»Morde - zwei bis jetzt. Das ist los. Ich - George Smith - würde nicht für eine Million bar auf die Hand dort kampieren. Wenn ich Ihnen einen guten Rat geben darf, dann tun Sie es auch nicht. Heute Nacht nicht - überhaupt nicht, solange der Würger nicht gefaßt worden ist.«
»Der Würger?«
»So wird er genannt. Vor zwei Jahren um diese Zeit brachte er ein Mischlingsmädchen um, an der Stelle, wo Thunder Creek und Nogga Creek zusammenfließen und den Wirragatta River bilden. Und im vergangenen Marz erwürgte er einen jungen Mann namens Marsh hier in der Nähe, Jetzt kommt sicher bald der nächste dran - aber ich werde es ganz bestimmt nicht sein. Und Sie sollten sich ebenfalls in acht nehmen.«
»Warum tut er das?«
»Einfach so zum Spaß. Es gibt kein erkennbares Motiv, darum kommt ja auch die Polizei mit ihren Ermittlungen nicht weiter. Die können uns zwar das Leben schwer machen, aber einen Mörder fangen können sie nicht. Übrigens sucht sich dieser Würger immer Tage wie heute aus. Am nächsten Morgen sind seine Spuren vom Sturm verweht.«
»Wo haben Sie denn letzte Nacht kampiert?« fragte Fisher. »Ich? Im Kittchen von Carie habe ich übernachtet, nachdem man mich im Stall des Gasthofes nicht haben wollte. Ich hab' ganz einfach den Polizisten gebeten, mich in eine Zelle zu sperren. Einen sichereren Platz gibt es ja gar nicht.«
Fisher gab Teeblätter in das kochen de Wasser seines Kessels.
Der alte Mann beobachtete ihn und fand seine Ruhe unnatürlich.
»Ich rate Ihnen, nicht am Catfish Hole zu kampieren - oder irgendwo außerhalb von Carie«, wiederholte er seine Warnung.
»Vielen Dank Für den Rat. Ich werde daran denken.«
Der Alte schien dieses Thema ungewöhnlich faszinierend zu finden, trotzdem verfolgten sie es nicht weiter. Das Sprechen fiel nicht leicht, weil einem immer wieder Sand und Fliegen in den Mund kamen. Schließlich trennten sich die beiden Wanderer mit einem Kopfnicken: Jeder ging in der entgegengesetzten Richtung davon und war gleich vom Sandsturm verschluckt.

Joe Fisher war mittelgroß, schlank, aber kräftig. Trotz des Sturmes kam er gut voran. Wie jeder erfahrene australische Tramp hatte er seine Decken und Kleidungsstücke in ein Tuch aus ungebleichtem Baumwollstoff gewickelt. Der kleine Wassersack aus Segeltuch, den er in der Rechten hielt, war naß von der durchsickernden Feuchtigkeit und rot befleckt vom Sand. Den Kessel hatte er über das Deckenbündel geschnallt, mit der linken freien Hand scheuchte er immer wieder die hartnäckigen Fliegen fort. Sein Gesicht und die nackten Arme waren sandverkrustet, Stirn und Haare, die unter dem alten Filzhut hervorschauten, hatten sich rot verfärbt.

Eine grimmige Entschlossenheit ging von dem Mann aus, der bei diesem Wetter nordwärts marschierte. Er hatte zwar im Windschatten des Grenzzaunes etwas Schutz finden können, aber mit unermüdlichen, gleichmäßigen Schritten folgte er der Straße.
Als Fisher in den Schutz der Baume eines Bachbettes gelangte, blies der Wind zwar nicht mehr so kräftig, aber sein Heulen war durchdringender als zuvor. Draußen in der Ebene war es eher ein sanftes Pfeifen gewesen, während hier ein Tosen die Luft erfüllte. Mit raschen Schritten durchquerte Fisher das flache ausgetrocknete Bachbett. Als er am anderen Ufer die Böschung erklommen hatte, sah er das Holzhaus mit dem Wellblechdach, das etwa zweihundert Meter östlich der Straße stand. Hier war die Luft klarer. Die Bäume hielten den Wind zurück. Sie standen dicht hinter dem Haus, als wollten sie einen Schutzwall bilden gegen die weite Ebene, über die Fisher den ganzen Tag getrampt war.
Trotz seiner Behauptung, niemals zuvor in dieser Gegend gewesen zu sein, hatte Joe Fisher genau gewußt, daß er das Wohnhaus von Fred Storries Schafstation erblicken würde, sobald er den Thunder Creek überquert hatte. In der Ferne sah er die Umrisse der Buschbäume, die am Ufer des Nogga Creek standen. Beide Bäche kamen aus dem Osten und vereinigten sich eine knappe Meile westlich des Grenzzaunes zum Wirragatta River. Und eine halbe Meile flußabwärts, nach der Vereinigung der beiden Bache, stand das Wohnhaus der großen Wirragatta Farm.

Die entzündeten blauen Augen des Tramps leuchteten zufrieden auf, als er den Weg zum Haus des Schafzüchters entlang schritt, Auf der einen Seite wurde das Gebäude vom Windrad und den Wasserreservoiren, auf der anderen von den Schafpferchen flankiert.
Die Vordertür sah ganz so aus, als würde sie nie benützt. Fisher trottete um das Haus herum zur Hintertür. In der Nähe dieser Tür befand sich ein großer, runder eiserner Wassertank. Davor stand ein Mädchen und starrte gedankenverloren zum Himmel, während in ihren Eimer Wasser lief.
»Guten Tag! « rief der Tramp durch das Heulen des Windes. Die Reaktion war verblüffend. Das Mädchen schrie auf, fuhr herum und preßte sich mit dem Rücken gegen den Wassertank. Ihre dunkelblauen Augen waren vor Entsetzen geweitet. Das Wasser im Eimer lief über und floß in der Ziegelrinne davon.
»Sie scheinen sich zu fürchten«, sagte Fisher .
Sein freundliches Lächeln blieb nicht ohne Wirkung. Ihr e Furcht schien zu schwinden, und sie fragte ihn nach dem Grund seines Hierseins.
»Vielleicht könnte ich etwas Fleisch von Ihnen haben«, erwiderte er. »Ich bin auf dem Weg nach Norden und mochte an diesem Wasserloch am Nogga Creek kampieren. Catfish Hole heißt es wohl?«
Das Mädchen nickte. Sie war immer noch ein wenig verstört, und Fisher wartete geduldig ab.
»Ja, ich kann Ihnen etwas Fleisch geben«, sagte sie schließlich. -Aber zum Nogga Creek - bei diesem Wetter!« Ihre Augen waren wieder unnatürlich groß.
»Es wird bestimmt keinen Regen geben«, beruhigte er sie. »Sind Sie fremd hier in der Gegend?«
»Ja.«
»Dann wissen Sie also nichts vorn Würger?« »Ich habe von ihm gehört.«
Noch war die Furcht nicht ganz aus ihren Augen gewichen.
Trotz des heißen Tages wirkte sie in dem braunen Leinenkleid kühl und frisch. Sie war hübsch.
»Warten Sie hier«, sagte sie abrupt. »Ich werde Ihnen das Fleisch holen.«
»Mabel, wer ist da?« rief eine Frauenstimme vom Haus herüber.
»Ein Tramp, Mutter. Er möchte etwas Fleisch«, erwiderte das Mädchen, das sich gefaßt hatte und Joe Fisher zulächelte. Sie eilte hinüber zu dem Fleischhaus aus Bambusgras.
Der Mann musterte kritisch die Nebengebäude, Sie befanden sich in ordentlichem Zustand. Offensichtlich warf die Farm einen guten Gewinn ab. Das Mädchen kehrte zurück und reichte ihm das Fleisch, das sie in Zeitungspapier gewickelt hatte. Noch einmal riet sie ihm, nicht am Catfish Hole zu kampieren.
»Ach, mir passiert nichts«, erwiderte er. »Ich habe schon oft in wilden Gegenden kampiert, und wenn man gewarnt ist, ist man gewappnet. Auß

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