Limbus - The Last Humans
174 pages
Deutsch

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Limbus - The Last Humans , livre ebook

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Description

Das zweite Buch der Trilogie Die letzten Menschen eines New York Times Bestsellerautoren ist endlich erschienen.

Gestern habe ich alle Geheimnisse von Oasis erfahren – das dachte ich zumindest. Als eine neue Gefahr droht, verwandelt sich die Feier der Tag der Geburten in einen Alptraum, aus dem es dieses Mal vielleicht kein Entrinnen gibt.

In Oasis ist nichts so, wie es zu sein scheint.

Sujets

Informations

Publié par
Date de parution 03 décembre 2021
Nombre de lectures 0
EAN13 9781631421938
Langue Deutsch

Informations légales : prix de location à la page 0,0250€. Cette information est donnée uniquement à titre indicatif conformément à la législation en vigueur.

Extrait

Limbus - The Last Humans
Die letzten Menschen: Buch 2


Dima Zales
Aus dem Amerikanischen von Grit Schellenberg

♠ Mozaika Publications ♠
Inhalt



Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27

Auszug aus Die Gedankenleser - The Thought Readers
Auszug aus Der Zaubercode von Dima Zales
Auszug aus Gefährliche Begegnungen von Anna Zaires
Über den Autor
Alle in diesem Buch geschilderten Handlungen und Personen sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen, Geschäftseinrichtungen, Ereignissen oder Schauplätzen wären zufällig und nicht beabsichtigt.
Copyright © 2016 Dima Zales
www.dimazales.com/series/deutsch/
Alle Rechte vorbehalten
Kein Teil dieses Buches darf reproduziert, gescannt oder in gedruckter oder elektronischer Form ohne vorherige Erlaubnis verbreitet werden. Ausnahme ist die Benutzung von Auszügen in einer Buchbesprechung.
Veröffentlicht von Mozaika Publications, einer Druckmarke von Mozaika LLC.
www.mozaikallc.com
Lektorat: Fehler-Haft.de
Cover: Najla Qamber Designs
www.najlaqamberdesigns.com
e-ISBN: 978-1-63142-193-8
Print ISBN: 978-1-63142-194-5
1

I ch gehe durch die Wüste , und die Sonne brennt auf meiner Haut. In einiger Entfernung sehe ich etwas blau schimmern. Ist es eine Fata Morgana? Ich renne darauf zu, und aus dem Schimmern wird schnell ein endloser blauer Ozean.
Ich bin begeistert. Ich hatte schon immer das Meer sehen wollen.
Plötzlich erscheint vor mir eine Gestalt mit kurzen, verwuschelten Haaren, die einen Bikini trägt und sagt: »Ich war mir nicht sicher, ob es funktionieren würde, aber ich wollte es wenigstens versuchen. Du träumst gerade, aber du musst aufwachen.«
Sobald ich meine Überraschung über ihre Erscheinung überwunden habe, verstehe ich, dass sie recht hat. Irgendwie hatte ich bereits vermutet, dass es nur ein Traum war. Schließlich gibt es um mich herum weder Kuppeln noch Barrieren, und tief in meinem Innersten weiß ich, dass Ozeane und Wüsten in Oasis nicht existieren.
Diese Erkenntnis lässt mich umgehend hochschrecken.
Die Lichter im Zimmer sind so sehr gedimmt, dass sie kaum Helligkeit abgeben. Es ist also noch nicht Morgen.
»Es tut mir leid, dass ich in deinen Traum eingedrungen bin«, meint Phoe. »Ich weiß, dass es noch früh ist, aber wir müssen über etwas Wichtiges reden.«
Ich reibe meine Augen, während ich versuche, vollständig aufzuwachen.
Phoe steht neben meinem Bett. Ihr normalerweise fröhliches Gesicht ist mit Sorgenfalten übersät. Ich habe keine Ahnung, ob sie die ganze Nacht dort gestanden hat. Genau genommen steht sie auch gar nicht da. Ich kann sie sehen, weil sie das Interface für die erweiterte Realität steuern kann. Die echte Phoe – die künstliche Intelligenz, die das Raumschiff ist – ist überall.
Während ich aufwache, spielen sich in meinem Kopf die Dinge ab, die ich gestern erlebt habe: Die Stille, mit der ich bestraft wurde, weil ich zu viele Fragen gestellt hatte, als das kontrollierte Vergessen von Mark bereits eingeleitet worden war, die Flucht aus dem Hexengefängnis mit Phoes Hilfe, das Abschalten des Zoos, das darauffolgende IRES-Spiel – wie ich durch den Wald rannte, auf einer Scheibe flog, schließlich gefangen genommen und beinahe getötet wurde – und das zweite und letzte Spiel gegen IRES. Viel wichtiger sind meine Erinnerungen an die welterschütternden Enthüllungen, die danach folgten, und der Gedanke daran setzt eine Flut von Fragen in meinem Kopf frei, an die ich gestern nicht gedacht hatte. Zum Beispiel: Wenn wir auf einem Raumschiff sind, wohin fliegen wir? Wann werden wir dort ankommen? Warum –
»Ich war gerade damit beschäftigt, die Antworten auf genau diese Fragen zu finden. Eine meiner Prioritäten liegt darin, unsere genaue Position im Kosmos herauszubekommen – natürlich erst, wenn ich unser Überleben gesichert habe.« Phoe schaut misstrauisch zur Tür, bevor sie wieder mich anblickt. »Leider habe ich noch nicht genügend Rechenleistung, um überprüfen zu können, wo wir uns befinden. Allerdings habe ich herausgefunden, wie wir diese Ressourcen bekommen können. Das Problem ist, dass, wie ich bereits gesagt habe, unser Überleben an erster Stelle steht, und es gibt da etwas, was ich dir zeigen möchte.«
Ihr Tonfall führt zu einem Adrenalinanstieg in meinem Körper, der auch die letzten Reste meiner Müdigkeit verfliegen lässt. Ich lasse automatisch die morgendliche Zahnreinigung durchführen, während ich mit meinen Füßen in meine Schuhe schlüpfe und meine Hand nach einem Essensriegel ausstrecke. Ein kleiner Beistelltisch mit einem Glas Wasser ist bereits erschienen. Das muss Phoe veranlasst haben.
»Habe ich Zeit, etwas zu essen und zu trinken?«, frage ich in Gedanken.
»Ja«, erwidert sie. »Die Gefahr ist nicht akut. Es ist einfach etwas, was du am besten so schnell wie möglich sehen solltest.«
Ich lasse den Bildschirm erscheinen, um zu sehen, wie spät es ist – 5.45 Uhr. Ich hätte noch mindestens zwei Stunden schlafen können. Ich stopfe mir den halben Essensriegel in den Mund und kaue ihn hastig, während ich gleichzeitig etwas von unnötigem Schlafentzug vor mich hin murmele.
»Wir hatten Glück«, sagt Phoe, die erneut einen Blick zur Tür wirft. »Sie haben ihr Treffen in der virtuellen Realität abgehalten – in meinem Herrschaftsbereich.«
»Wer sind ›sie‹?«, frage ich in Gedanken und nehme einen Schluck Wasser. »Und was für ein Treffen?«
»Schau es dir am besten mit eigenen Augen an.« Sie beißt sich auf ihre Lippe. »Ich habe kein Vertrauen in Sprache, wenn es um solche Dinge geht. Sie ist eine notorisch ungenaue Form der Kommunikation. Außerdem muss ich wissen, ob deine Einschätzung sich mit meiner deckt.«
»In Ordnung.« Ich schlucke den Rest des Riegels trocken hinunter und kippe Wasser nach, während ich versuche, nicht auf ihre Lippen zu starren. »Fertig.«
»Deine Höhle«, sagt Phoe kurz. Mit ernstem Gesicht führt sie die Geste der beiden nach oben gestreckten Mittelfinger aus, die sie erfunden hat, damit ich in die virtuelle Welt gelangen kann – als ob ich diese Geste jemals vergessen würde.
Ich muss innerlich lachen, als ich daran denke, was Liam sagen würde, wenn er aufwachen und mich dabei sehen würde, wie ich sie ausführe. Wahrscheinlich würde er denken, dass ich ihm meine Mittelfinger zeige.
»Jetzt, Theo.« Phoes Stimme ist ein angespanntes Flüstern.
Phoes Körper steht nicht länger vor mir, also richte ich meine Mittelfinger dorthin, wo sie sich befinden würde, hätte sie diesen Raum nicht verlassen.
Sollte ich noch Überreste von Müdigkeit in meinem Körper gehabt haben, wären sie spätestens durch den weißen Tunnel ausradiert worden.
Ich muss blinzeln, als ich mich in meinem Käfig umsehe. Rechts von mir befindet sich ein Glas mit Rattengift und links von mir eine Badewanne aus Plastik, in der sich etwas faulig Riechendes befindet – vielleicht Salzsäure.
»Bist du damit einverstanden, dass ich dich in die Aufzeichnung der virtuellen Realität hineinziehe?«, fragt Phoe.
Ich schaue zu der Stelle, von der die Stimme kam, und bin darauf vorbereitet, meine Augen zu schützen. Das letzte Mal, als ich Phoe in meiner Höhle gesehen habe, strahlte sie eine Art göttliches Licht aus.
»Nein, du musst dir keine Sorgen machen«, meint sie, und ich erkenne, dass sie genauso aussieht, wie sie es in der echten Welt getan hat, nur dass ihre Augen jetzt voller Besorgnis sind. Sie bewegt ihre Hände an ihrem kurvigen Körper hinunter. »Ich werde diese Gestalt annehmen, wann immer wir hier sind, besonders wegen der Sache, die wir gleich sehen werden.«
Ich starre sie weiterhin an, während sie ihre Hände durch ihr Haar gleiten lässt und dabei aus ihrem sorgfältig gestylten Pixie-Cut ein wahres Durcheinander aus Fransen macht.
»Also, bist du damit einverstanden, dass ich dich in die Aufzeichnung der virtuellen Realität hineinziehe?«, fragt sie erneut. »Willigst du ein?«
Ich blinzele. »Warum nicht?«
»Na ja, ich habe dir versprochen, ohne dein Einverständnis nie etwas mit deinem Kopf anzustellen. Damit du die Aufzeichnung sehen kannst, werde ich dich –«
»Kein Problem«, sage ich, und mein Puls schlägt durch meine Neugier schneller. »Tu, was immer du tun musst.«
Phoe führt eine Geste aus, die mich an den Dirigenten eines Orchesters erinnert. Augenblicklich verändern sich meine Sicht und mein Hörsinn so, als habe ich es mit einem altertümlichen, verstimmten Fernseher zu tun.
Als dieses Rauschen nachlässt, befinde ich

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