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German
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FRONT AM POLARKREIS II DIE GROSSE WALDSCHLACHT BEGINNT KNÜPPELDÄMME DURCH SUMPF UND MOOR Und dann beginnt die grosse Waldschlacht in Nordkarelien. Sie ist auch ein zweifacher, harter Kampf, wie ihn im hohen Norden jedes Lebewesen, jeder Baum, jeder Strauch, die ganze Pflanzenwelt schlechthin zu bestehen hat. Alles Wachstum muss hart mit den rauhen Lebensbedingungen der Arktis und dem steinigen Felsgrund ringen und wird zum wilden, verwachsenen, verkrüppelten Urwald. Wir müssen nun diese Wildnis überwinden und gegen die hinterhältigen Bolschewisten kämpfen. Das Ringen mit der Natur, mit dem Urwald, mit den Sümpfen, mit den Felsen, mit den Mücken, mit der Hitze und schliesslich mit der eisigen Kälte und dem hohen Schnee ist wohl immer das qualvollere und zermürbendere gewesen, weil es immer da war, zu jeder Stunde, zu jeder Jahreszeit in ungezählten Variationen. Der Krieg in der Urwaldwildnis ist zu einem grossen Teil ein Problem des Wege- und Strassenbaues. Das wird sofort verständlich, wenn man bedenkt, dass viele tausende deutsche und finnische Soldaten im Grenzgebiet der Odmark aufmarschiert sind. Auf der anderen Seite jedoch liegt ein hartnackiger Gegner zum Sprung bereit. UnsereManner aber stehen mitten in der Wildnis einer Wegelosigkeit gegenüber, von der man sich in der Heimat keinen Begriff machen kann. Selbst das ärmste Eifeldorf hat zu seinen abgelegenen Ackern und Wiesen einen Feldweg, einen Weg, der uns hier im karelischen ...
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